Geschäftsfeld Wearables und Printed Electronics

Wearables und Printed Electronics

Seit vielen Jahren kennt der Mensch so genannte Wearables, z.B. in Form von Hörgeräten oder Pulsuhren für den Konsumenten oder als Teil funktioneller Kleidungsstücke wie Ski-Jacken oder Astronautenanzüge, die zum Beispiel die Herzfrequenzen oder andere Vitalparameter des Trägers messen und per Funk oder Kabel an einen Zentralrechner oder Smartphone zur weiteren Auswertung und Feedback-Erzeugung schicken können. In den letzten Jahren wurden Technologien wie die flexible, organische oder dehnbare Elektronik weiterentwickelt und es können heute funktionelle Schichten und Strukturen mit Hilfe additiver Druckprozesse erzeugt und in Wearables integriert werden. Weiterführend kann die Kombination von Technologien aus der Standardelektronik (Mikroelektronik, SMD-Löten, MEMS-Fertigung, Aufbau-und Verbindungstechnik) mit der flexiblen Elektronik, resultierend in der hybriden Elektronik, zu völlig neuen Produkten und Anwendungen führen. Flexible Substrate bestehend aus Materialien wie PET, Papier oder Elastomeren werden mit kleinen Standardbauteilen wie integrierte Schaltkreise (IC), die heute noch nicht druckbar sind, bestückt und mit Kraft-, Temperatur- oder Feuchtesensoren sowie mit Batterien bedruckt. In Niedertemperaturprozessen werden die Bauteile mit den gedruckten Leiterbahnen auf dem Substrat leitverklebt oder sogar verlötet und flexibel oder dehnbar verkapselt. Im Rahmen öffentlicher oder bilateraler Projekte wurden am ISIT neue Systeme und Technologien für Anwendungen in Sport, Medizin, Sicherheit am Arbeitsplatz, demografischer Wandel oder Betreutem Wohnen Sensor-Schuheinlagen für die akustische Ganganalyse, Body-Tracking-Module oder ein Sensorarmband zur Laktatmessung entwickelt und hergestellt.