Geschäftsfeld Embedded Sensors

Embedded Sensors

„Embedded Sensors“ werden nicht nur als physikalische Komponente, sondern auch in wirtschaftlicher und funktionaler Hinsicht auf ihren Anwendungszweck zugeschnitten. Das ISIT befasst sich insbesondere mit MEMS-Sensoren, die durch Prozesse der Silizium-Wafertechnologie in großen Mengen kostengünstig und klein produziert werden können.
Als Geschäftsfeld verknüpft „Embedded Sensors“ die Kompetenzen des ISIT in den Bereichen Mikrosystemtechnik und Modul- bzw. Systemintegration. Die Dienstleistungen umfassen alle Stationen der Wertschöpfungskette vom Wafer bis zur Pilotproduktion. Stabile Prozesse können von unserem Partner XFAB am selben Standort in die industrielle Fertigung übernommen werden.


Beispiele für am ISIT entwickelte „Embedded Sensors“ sind etwa Sensoren und Systemkomponenten für die Messung von Drehraten, Beschleunigung, Magnetfeldern (auch hoch empfindlich), Druck und Kraft bzw. Dehnung, Massenfluss von Gasen und Wasser, Leitfähigkeit und pH-Wert in Flüssigkeiten. Spezielle Kompetenzen im Waferlevel-Packaging ermöglichten bereits die Integration von Wärmebildsensoren, kontaktlose Wärmemessung sowie monolithisch kombinierte Drehraten- und Beschleunigungssensoren. Häufige Anwendungsbereiche liegen im Bereich der Mensch-Technik Interaktion, Medizintechnik und Wearables, Automotive und industrielle Mess- und Regelungstechnik.


Die Entwicklung innovativer Produktideen unterstützen wir gerne auch im Kontext von öffentlich geförderten Verbundprojekten: Forschungsleistungen in der Prozessentwicklung können so als Know-How am ISIT verbleiben und der Kunde zahlt nur für die effektive Nutzung des Prozesses. Die derzeit stärksten gesellschaftlichen Motivationen für Projektförderung sind der demografische Wandel und die Energiewende, Internet of Things und Industrie 4.0.

Projekte

 

MobiMo

Mobiles In-Situ Belastungs-
Monitoring von mechanischen Bauteilen
aus Faserverbundwerkstoffen

MIKROOZON

Ozonisiertes Wasser gilt als ein umweltfreundliches Desinfektionsmittel. Durch Elektrolyse kann es am „Point of Use“ unmittelbar vor Gebrauch in der benötigten Menge aus Wasser erzeugt werden. Im Projekt MIKROOZON entwickeln die Partner Condias GmbH, GO Systemelektronik GmbH und das Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie ISIT einen miniaturisierten Ozongenerator, der z.B. in Haushaltsgeräten, Getränkeautomaten oder Dusch-WCs für hygienische Sauberkeit sorgt.