X-FAB errichtet Bürogebäude auf dem Fraunhofer-Campus

Presseinformation / 18.10.2018

Das Unternehmen X-FAB, ein wichtiger strategischer Partner des Fraunhofer ISIT, baut direkt neben dem Institut ein neues Bürogebäude. Gestern war das Richtfest, zu dem Dr. Werner Riethmüller, Standortleiter von X-FAB in Itzehoe, die Nachbarunternehmen des High-Tech-Standortes eingeladen hatte.

Richtfest für das neue Bürogebäude auf dem Fraunhofer-Campus.

X-FAB Vorstandsvorsitzender Rudi de Winter und X-FAB Standortleiter Itzehoe Dr. Werner Riethmüller machten den Zugang frei für das neue Bürogebäude.

Der drei Millionen Euro teure Neubau bietet auf zwei Stockwerken Büro-Arbeitsplätze für 84 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie diverse Lagerflächen. Zurzeit sind die Mitarbeiter in Bürocontainern untergebracht. Zum Jahresende soll das Gebäude bezugsfertig sein.

Die X-FAB produziert in Itzehoe im industriellen Maßstab Mikrosysteme, beispielsweise für die Automobilindustrie und die Medizintechnik. Dabei benutzt das Unternehmen den gleichen Reinraum, den die Fraunhofer-Forscherinnen und Forscher für ihre Entwicklungsarbeiten verwenden, eine für beide Seiten fruchtbare Kooperation. Denn auf diese Weise wird der in der Unterhaltung teure Reinraum besser ausgelastet und die Produktivität der Entwicklungs- und Fertigungsabläufe gesteigert. Zudem werden die Marktauftritte sowohl der X-FAB als auch des Fraunhofer ISIT durch den Verweis auf den jeweils anderen deutlich gestärkt.

Für ISIT-Leiter Dr. Axel Müller-Groeling ist der Tag deswegen ein guter Tag für die X-FAB, für das Fraunhofer ISIT und für den High-Tech-Standort Itzehoe. „Es ist ein deutliches und wichtiges Zeichen der X-FAB für den Standort Itzehoe über das wir uns sehr freuen und das wir außerordentlich zu schätzen wissen“, sagte Müller-Groeling bei seinem Grußwort. „Für die Zukunft wünsche ich mir, dass wir unsere strategischen Überlegungen und Planungen so gut aufeinander abstimmen, dass der Standort Itzehoe geradezu ein Symbol für exzellente Verzahnung von angewandter Forschung und industrieller Umsetzung wird und für lange Zeit bleibt.“