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In seinem Vortrag "Einfluss des Elektronik-Design(er)s auf Qualität und Zuverlässigkeit elektronischer Baugruppen und Systeme" wird Helge Schimanski einen Einblick in seine Forschung auf dem Gebiet der Modul-Services geben.
Im Vortrag wird an Hand von Beispielen aufgezeigt, wie sich Entscheidungen in der Entwicklung auf die Fertigbarkeit und Zuverlässigkeit von elektronischen Baugruppen auswirken. Durch optimierte Layoutgestaltung und Materialauswahl kann bereits in der Entwicklungsphase die Grundlage für ein zuverlässiges Produkt gelegt werden.
Thematisiert werden Durchkontaktierungen, Einpressverbindungen, Wärmebelastung von Bauelement und Leiterplatte und deren Minimierung durch Einsatz von geeigneten Wärmefallen ebenso wie Problematiken bei der Nutzentrennung. Designhinweise zu den verschiedenen Aspekten geben dem Entwickler eine Hilfestellung für die Layouterstellung.
Informationen zum Vortrag:
23.09.2026 | 15:40 Uhr | Raum K2
In seinem Vortrag "Ressourcenoptimierte Elektronikproduktion - Niedertemperatur-Weichlote in der Elektronikfertigung" wird ISIT-Wissenschaftler Helge Schimanski auf die Motivation für den Einsatz von Niedertemperaturlötprozessen eingehen und diese erläutern.
Er wird dabei die Ergebnisse zur Umweltbilanz und die Historie des „Low Temperature Soldering“ darstellen. Ebenso werden Zuverlässigkeitsuntersuchungen präsentiert, wie das kürzlich gestartete Forschungsprojekt ZuniS zum Niedertemperaturlöten.
Niedertemperaturlötprozesse helfen die Umweltbilanz zu verbessern und können dank innovativer Legierungszusammensetzung vergleichbare Zuverlässigkeit wie SAC-Lote erreichen, wenn das Misson Profile auf die Schmelztemperatur des Lotes angepasst ist. Das ISIT untersucht im Forschungsprojekt ZuniS die Fertigungsparameter und Zuverlässigkeit von Niedertemperaturloten bei erhöhter Temperatur.
Informationen zum Vortrag:
24.09.2026 | 14:40 Uhr
In ihrem Vortrag "Geht's noch? Doch!! Erfahrungsbericht aus Metallographie und Werkstoffprüfung" wird Katja Reiter zum Thema Gefügeuntersuchungen in Qualitätssicherung und Schadensanalyse ihre Forschung präsentieren.
Die zunehmende Miniaturisierung elektronischer Bauteile stellt die Metallographie und mechanische Werkstoffprüfung vor neue Herausforderungen. Sehr kleine Abmessungen, empfindliche Werkstoffe und stark vorgeschädigte Komponenten erfordern eine sorgfältige Anpassung der Probenpräparation, Prüftechnik und mikroskopischen Auswertung. Anhand verschiedener Anwendungsbeispiele wird gezeigt, wie solche Aufgaben mit geeigneten metallographischen und mechanischen Verfahren bearbeitet werden können. Dabei stehen die Untersuchung von Fehlerbildern am Beispiel eines Transistors mit GaAs Chip, die Bewertung der mechanischen Belastbarkeit von Chip Size Packages mit Abmessungen von 200 µm x 400 µm sowie die Darstellung korrosionsbedingter Veränderungen von Aluminiumdrahtbonds in einem Leistungsmodul im Mittelpunkt. Die beschriebenen Erfahrungen verdeutlichen, dass auch ungewöhnliche und zunächst nur schwer realisierbar erscheinende Prüfaufgaben erfolgreich gelöst werden können, wenn die eingesetzten Methoden konsequent an die jeweilige Probe und Fragestellung angepasst werden.
23.-25.09.2026 | Montanuniversität Leoben
Informationen zum Vortrag:
24.09.2026 | 09:40 | Kuppelwieser Hörsaal (Montanuniversität Leoben)
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In seinem Kurzvortrag „Standardization Activities on Solid-State Transformers“ beleuchtet Dr. Marius Langwasser die Rolle von Solid-State-Transformern (SST) für die Elektrifizierung großer Schiffe und aktuelle Aktivitäten zur Standardisierung dieser Technologie.
Solid-State-Transformer sind eine Schlüsseltechnologie für zukünftige DC-basierte Bordnetze. Sie können dazu beitragen, elektrische Energiesysteme an Bord effizienter, modularer und kompakter zu gestalten und ermöglichen die direkte Integration von Batterien und Brennstoffzellen.
Eine zentrale Herausforderung für den breiten und interoperablen Einsatz von Solid-State-Transformern ist jedoch die Standardisierung. In seinem Vortrag gibt Dr. Marius Langwasser einen Überblick über aktuelle Standardisierungsaktivitäten und diskutiert deren Bedeutung für die weitere Entwicklung und Markteinführung von DC-basierten Energiesystemen in der Schifffahrt.
Der Vortrag ist Teil des SMM-Workshops „Making DC ships market-ready“, bei dem aktuelle Entwicklungen rund um DC-basierte Energiesysteme für die Schifffahrt im Mittelpunkt stehen. Neben dem Projekt ALL-DC-SHIPS wird auch das europäische Projekt STEESMAT – Smarter power for cleaner ships vorgestellt. STEESMAT beschäftigt sich mit intelligenten Leistungssystemen für eine effizientere und emissionsärmere Schifffahrt.
Im Rahmen des Workshops nimmt Dr. Marius Langwasser außerdem an einer Podiumsdiskussion zum Thema DC-Schiffe teil.
3. September 2026
SMM Hamburg | Hamburg Messe und Congress, Konferenzraum Kopenhagen 1 (Bereich B) | 15:00 Uhr
In seinem Vortrag "High-Efficiency LV-/MVDC Grids and Their Robust Control" (Hocheffiziente LV-/MVDC-Netze und ihre robuste Steuerung) wird Davide D'Amato die Möglichkeiten der Gestaltung von Energiesystemen mit robuster Steuerung vorstellen. Verschiedene Faktoren wie der schnelle Ausbau KI-getriebener Rechenzentren, sowie die Integration erneuerbarer Energien stellen hohe Anforderungen an LV-/MVDC-Netze, sie sollten hocheffizient, skalierbar und kompakt sein.
Solid-State-Transformer sind eine Lösung, welche die direkte Kopplung von AC- und DC-Netzen ermöglichen.
- in Mikronetzen führen sie zu verbesserter Spannungsstabilität und Fehlerbeherrschung
- in Rechenzentren verhelfen sie zu verlustarmen und dynamisch regelbaren DC-Verteilnetzen
- in Elektrolyseur-Anschlüssen erlauben sie eien präzise Strom- und Leistungsregelung und erhöhen den Wirkungsgrad und die Betriebsflexibilität
11. Februar 2026
Messe Essen | Congress Center West | Raum Brüssel | 15:00 Uhr
In der Präsentation mit dem Titel „Pushing the Boundaries of Battery Systems with Data-Driven Temperature-Controlled Charging and Power Delivery“ (Die Grenzen von Batteriesystemen mit datengesteuerter temperaturgesteuerter Aufladung und Leistungsbereitstellung erweitern) stellt Daniel Astudillo einen innovativen Ansatz zur Optimierung der Schnellaufladung und Leistungsbereitstellung durch datengesteuerte thermische Kontrolle vor. Durch die Verwendung von Betriebsdaten vor Ort gewährleistet diese Methode die Sicherheit, verlängert die Lebensdauer der Batterien und verbessert die Leistung, ohne dass Laborexperimente erforderlich sind, was sie ideal für Hochleistungsanwendungen wie Elektrofahrzeuge und Energiespeichersysteme macht.
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12. Februar 2025 |
Messe Essen I Congress Center West I Saal Brüssel im 2. OG | 11:30 Uhr
In der Präsentation „Enabling Tomorrow's Hybrid Grids with Modular Multilevel Converter Technology“ (Modulare Multilevel-Umrichtertechnologie für die Hybridnetze von morgen) wird Davide D'Amato über modulare Multilevel Converter (MMCs) informieren. MMCs sind eine wesentliche Technologie für die Energiewende, da sie eine verbesserte Effizienz, Stromqualität, Fehlertoleranz, erhöhte Dichte und ein modulares Design bieten. Diese Eigenschaften machen MMCs zu unverzichtbaren Bausteinen der nächsten Generation von Hybridnetzen, die sowohl Wechsel- als auch Gleichstromsysteme integrieren. Weitere Informationen
12. Februar 2025 |
Messe Essen I Congress Center West I Saal Brüssel im 2. OG | 10:30 Uhr
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Neue Möglichkeiten der Mikrofertigung führen zu verbesserten oder neuen Produkten. In dem Vortrag „Biased AMR sensor with monolithically integrated NdFeB magnets” präsentiert Dr. Björn Gojdka den Prototypen eines AMR-Sensors, der mit integrierten Permanentmagneten ausgestattet wurde. Die Entwicklung erfolgte gemeinsam mit der Firma Sensitec GmbH. Das Beispiel zeigt, wie das PowderMEMS®-Mikrofertigungsverfahren des Fraunhofer ISIT zu Miniaturisierung, Funktionsintegration und Kostensenkung beiträgt.
12. März 2025 | Stadthalle Wetzlar | 14 - 14:30 Uhr
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