- MEMS-Sensoren stoßen häufig an Miniaturisierungslimits, weil funktionale Strukturen (z. B. Magnete, Schutzkappen, Stützstrukturen) oft außerhalb des Wafers oder als Einzelchipmodule hinzugefügt werden.
- Zweidimensionale Lithografie lässt nur geringe Volumina zu – bei gleichzeitig hohem Platzbedarf.
- Dünnfilmmembranen in Fluss- oder IR-Sensoren sind mechanisch fragil und fallen bei Druckstößen aus.
- Gassensoren und Drucksensoren benötigen poröse Schutzkappen gegen Partikel und Feuchtigkeit, die derzeit meist als Einzelchip verklebt werden.
- Biosensoren und Gassensoren verlangen große Reaktionsoberflächen für hohe Empfindlichkeit – bislang kaum in etablierten MEMS-Prozessen realisierbar.
Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie